Emeritierter Bischof
Weihbischof em. Wolfgang Kirchgässner
Wahlspruch: "Für die Menschen bestellt"
Weihbischof em. Wolfgang Kirchgässner, langjähriger Bischofsvikar für das Ordenswesen und Vorsitzender des Caritasverbandes für die Erzdiözese Freiburg, wurde am 1. Juni 1928 in Mannheim geboren und am 30. Mai 1954 zum Priester geweiht. Nach Vikarsjahren in Lörrach und Karlsruhe war er von 1960 bis 1963 persönlicher Sekretär von Erzbischof Hermann Schäufele. Danach ging Kirchgässner auf eigenen Wunsch wieder in die Gemeindeseelsorge, als Pfarrer von Laufenburg und ab 1969 auch als Dekan des Dekanats Säckingen.
1974 ernannte ihn Erzbischof Schäufele zum Ordinariatsrat und übertrug ihm das Referat für Pastorale Planung im Erzbischöflichen Ordinariat. Besondere Verdienste erwarb sich Kirchgässner bei der Neustrukturierung der Erzdiözese, die durch die staatliche Gemeindereform notwendig geworden war.
1977 ging er als Pfarrer am Stephansmünster in Breisach und Dekan des Dekanats Breisach-Endingen erneut in die Seelsorge, bis ihn Papst Johannes Paul II. im November 1979 zum Titularbischof von Drua/Tunesien und Weihbischof in Freiburg ernannte. 1981 wurde Kirchgässner zudem in das Amt des Dompropstes und damit zum Vorsitzenden des Metropolitankapitels berufen. Zum 31. Dezember 1998 wurde er vom Amt des Weihbischofs entpflichtet. Seinen Ruhestand verbringt er im Mutterhaus der Benediktinerinnen von der hl. Lioba in Freiburg-Günterstal.